Rebecca Francescatti wirft Lady Gaga vor, dass diese den Song "Judas" von Francescattis "Juda" abgekupfert habe. Angeblich hat sie deshalb sogar Klage eingereicht. Das einzige, das übereinstimmt, sind jedoch vier Buchstaben in den Songtiteln. Angesichts der Länge des Titels ist das nicht wenig, doch scheint Frau Francescatti übersehen zu haben, dass es auf Übereinstimmungen in der Melodie ankommt. Und die lassen sich hier nicht finden. Aber ihren Bekanntheitsgrad hat Francescatti mit den Vorwürfen definitiv gesteigert. Ging es etwa nur darum? | |
Die Ähnlichkeiten zwischen "Judas" von dem Loli-Lux-Song "Wannabe" sind demgegenüber viel deutlicher. | |
Quelle: naanoo.com | |
Thomas Wagner |
Mittwoch, 10. August 2011
"Juda" vs. "Judas" - Plagiatsvorwurf gegen Lady Gaga
Donnerstag, 16. Juni 2011
Alex Christensen erhebt dreiste Plagiatsvorwürfe gegen Coldplay
Produzent Alex Christensen hat in Coldplays neuem Song "Every Teardrop Is A Waterfall" Elemente aus dem Song "Ritmo de la noche" entdeckt, den er 1990 für die unter dem Künstlernamen Chocolate auftretende Verona Pooth (damals Feldbusch) geschrieben hat. Er gab nun bekannt, Coldplay verklagen zu wollen. | |
Offenbar will Christensen nur wieder einmal in den Medien auf sich aufmerksam machen, denn er hat in dieser Sache eigentlich gar nichts zu vermelden. Die relevanten Melodieteile, die sich in dem Coldplay- und seinem Song befinden, stammen nämlich aus dem Lied "I Go To Rio", das Peter Allen 1976 erstmals performte und das dieser zusammen mit Adrienne Anderson geschrieben hat. Dass Coldplay sich bei diesem Lied inspirieren lassen haben, geben sie offen zu, geben Allen und Anderson als Miturheber an und beteiligen sie am kommerziellen Erfolg von "Every Teardrop Is A Waterfall". | |
Christensen hingegen verschweigt die wahre Herkunft seines Zitats. Mit seinen Plagiatsvorwürfen sollte er sich lieber nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, weist doch seine 2007er Hitsingle "Du hast den schönsten Arsch der Welt" (veröffentlicht unter dem Namen Alex C. feat. Y-ass) starke Ähnlichkeiten mit "Run A Way" von The Soundlovers aus dem Jahre 1996 und mit "Mann im Mond" von Die Prinzen aus dem Jahre 1991 auf! | |
Quelle: Der Westen | |
Thomas Wagner |
Sonntag, 13. Februar 2011
Peter Alexander verstorben
Österreichs größter Entertainer, Peter Alexander, ist am 12.02. mit 84 Lebensjahren verstorben. | |
Der 1926 in Wien als Peter Alexander Neumayer geborene Sohn eines Bankkaufmannes besuchte entgegen des Wunsches seines Vaters das bekannte Max-Reinhardt-Seminar und absolvierte so seine Schauspielerausbildung. | |
Nach Auftritten auf Bühnen bekam er 1951 einen Plattenvertrag und hatte auch bald danach mit „Die Beine von Dolores“ den ersten Nummer-1-Hit. | |
In seiner weiteren Karriere nahm er über 50 Filme (von 1952 bis 1972) auf, darunter die Erfolge „Charleys Tante“ und die Graf-Bobby-Filme – unter anderen mit Hans Moser, Peter Vogel, Alfred Böhm, Waltraud Haas, Gunther Philipp, Karin Dor, Vivi Bach, Bill Ramsey, Susi Nicoletti, Hubert von Meyerinck u. v. m. | |
An die 120 Platten, zahlreiche Nummer-1-Hits, ausgedehnte Tourneen durch Deutschland, die Schweiz und Österreich und Auftritte als Entertainer mit seinem Wiener Schmäh in regelmäßigen TV-Shows brachten ihm weitere Popularität bei Jung und Alt. | |
In den letzten Jahren wurde es um „Peter den Großen“ (wie er von seinen Fans genannt wurde) still, der Tod seiner über alles geliebten Gattin Hilde, mit der er über 50 Jahre verheiratet war, hatte ihn schwer getroffen und er zog sich aus der Öffentlichkeit zurück. Geplante Geburtstagsgalen im TV zu seinem 75. und 80. Geburtstag lehnte er ab und auch als im Jahr 2009 seine Tochter bei einem Unfall in Thailand ums Leben kam, war er in der Öffentlichkeit nicht mehr zu sehen. | |
Mit dem Tod des Entertainers geht eine weitere große Ära der österreichischen Unterhaltung zu Ende. | |
Herbert Zach |
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