Gute Frage. Die Krankenkassen werden sie vehement verneinen, echte Musikfans ebenso heftig bejahen. | |
Wenn es jedenfalls nach dem Musikmagazin Total Guitar geht, gehören manche Cover-Versionen definitiv verboten. So kürten sie "You Shook Me All Night Long" in der Version von Celine Dion und Anastacia (im Original von AC/DC) zur weltweit schlechtesten Cover-Version. Die Sugababes und Girls Aloud bekamen auch ihr Fett weg. Ihre Version von "Walk This Way" (im Original von Aerosmith) landete auf Platz 2. | |
Doch es geht auch besser. Jimi Hendrix' Version von "All Along The Watchtower" (im Original von Bob Dylan) wurde von Total Guitar zur besten Cover-Version gewählt. | |
Quelle: GMX | |
Holger Kung |
Montag, 23. Juni 2008
Gesundheitsrisiken durch Cover-Versionen?
Montag, 9. Juni 2008
Will Prince seine Cover-Versionen verheimlichen?
Am 26. April 2008 trat der Sänger Prince auf dem Coachella-Festival mit einigen Cover-Versionen auf, darunter eine Performance von Radioheads "Creep". Einige Fans haben Prince' Auftritt mitgeschnitten und in das Videoportal Youtube eingestellt. | |
Youtube hat diese Videos unter Berufung auf eine Verletzung der Nutzungsbedingungen entfernt. Prince' Plattenlabel NPG Records soll diese Löschung gefordert haben, weil es in der Veröffentlichung eine Copyright-Verletzung sieht. | |
Radiohead-Mitglied Thom Yorke versteht den ganzen Ärger nicht. Schließlich sei "Creep" ein Radiohead-Song. Wenn hier jemand die Sperrung des Videos wegen Copyright-Verletzung fordern sollte, dann doch wohl Radiohead. Yorke findet Prince' live performte Cover-Version aber lustig und fordert die Entsperrung des Videos! | |
Radiohead sieht es mit dem Copyright nicht so eng wie manch anderer Künstler in der Musikbranche. Im Oktober 2006 boten Radiohead Songs ihres Studioalbums "In Rainbows" auf ihrer Website zum Download an und überließen es dem Hörer, welchen Preis er dafür zahlen möchte. Dieses Geschäftsmodell hat sich wohl ausgezahlt: 1,6 Millionen Euro soll Radiohead auf diese Weise eingenommen haben. | |
Quellen: pressetext.deutschland Billboard.com | |
Thomas Wagner |
Samstag, 3. Mai 2008
Rekord-Wertung in den Album-Charts
Anfang Mai 2002: Jacques Chirac gewinnt die 2. Runde der französischen Präsidentschaftswahl klar gegen Jean-Marie Le Pen und kurz darauf wird Nicolas Sarkozy französischer Außenminister; in Hilversum wird der Rechtspolitiker Pim Fortuyn auf offener Straße erschossen; Michael Schumacher gewinnt den Formel-1-GP von Österreich; Mad'House mit der Cover-Version von „Like A Prayer“ ist an der Spitze der österreichischen (vor Ben & Gil mit „Engel“) und deutschen Charts, während die Sugababes mit „Freak Like Me“ die englischen und Ashanti mit „Foolish“ die US-Charts anführen – und – Andrea Berg kommt in die Top-50-LP-Charts in Österreich mit dem Album „Best of“. | |
Die letzte Information scheint nicht von Interesse? Nun – während Jacques Chirac und Michael Schumacher abgedankt haben und Nicolas Sarkozy zu Höherem berufen wurde, zwar die Sugababes fallweise Songs in den britischen Charts platzieren, aber Ashanti und Mad'House und auch Ben & Gil in der Versenkung verschwunden sind, ist Andrea Berg mit diesem Album seit Anfang Mai 2002 bis jetzt ununterbrochen in den Top-50-LP-Charts in Österreich. In diesen 312 Wochen grundelt sie aber nicht am Ende der Wertung herum, sondern hält sich konstant im oberen Drittel der Charts und hat auch mittlerweile die eine oder andere CD von ihr selbst „überlebt“. | |
Die 1966 in Krefeld geborene Schlagersängerin begann 1992 mit ihrem ersten Album ihre Karriere. Ihr 3. Album „Träume lügen nicht“ erreichte Rang 71 der Charts und auch die folgenden weiteren zwei Alben fanden sich an der Spitze der ZDF-Hitparade wieder. Im Oktober 2001 veröffentlichte Andrea Berg das oben angeführte Album „Best of“, das fünfmal Platin erhielt und auch in Deutschland bis im Jänner 2008 (317 Wochen) in den Top-100-Album-Charts zu finden war. Damit war dieses Album das am längsten in den deutschen Charts befindliche Album und mit ziemlicher Sicherheit auch in Österreich. | |
Herbert Zach |
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